GESCHICHTEN
Erotikgeschichten Kontakte
Ich für meinen Teil habe überhaupt keine Probleme damit, so viele Erotikkontakte zu finden, wie ich will. Nur meine Freundin Ruth, die ist da völlig anders. Sie ist wahnsinnig schüchtern und als Girl von Anfang 20 tatsächlich noch Jungfrau. Ich habe schon oft mit ihr darüber geredet, aber reden allein hilft da nichts. Für Erotikkontakte muss man innerlich bereit sein, und dann muss man einfach handeln, sonst wird das nichts. Aber aktiv werden, das war genau das, was Ruth nicht konnte. Irgendwann konnte ich es einfach nicht mehr mit ansehen; das ist ja kein Zustand, eine Frau Anfang 20, die noch Jungfrau ist. Deshalb beschloss ich, Ruth zum 23. Geburtstag ein Blind Date zu schenken.
Ich gab mir große Mühe damit, den richtigen Partner für dieses Blind Date auszusuchen; denn schiefgehen sollte das Erotiktreffen ja nun nicht. Aber dann hatte ich den geeigneten Blind Date Kandidaten gefunden, einen Mann, der viel Erfahrung mit Frauen hat, der sehr liebevoll und romantisch ist, aber im entscheidenden Moment zupackt und sich nicht durch den Schein-Widerspruch schüchterner und zögernder Girls aufhalten lässt. Matthias heißt dieses Prachtstück an Mann übrigens.
Da ich Ruth natürlich von dem Blind Date nichts verraten konnte – hätte ich auch nur eine Andeutung über erotische Kontakte gemacht, sie wäre schreiend weggelaufen -, stand Matthias die erste Hürde gleich in den ersten Sekunden bevor, als er an ihren Tisch im Restaurant trat, in das ich sie an ihrem Geburtstag bestellt hatte. Sie hatte mich erwartet; ich aber war zwar da, doch ich saß so in einer Ecke, dass ich das Blind Date gut beobachten konnte, ohne dass sie meiner Anwesenheit bewusst wurde.
Diese erste Hürde meisterte Matthias bravourös; schon saß er ihr gegenüber am Tisch. Leider konnte ich es nicht verstehen, was die beiden sprachen, aber es war offensichtlich, er hatte den richtigen Ton gefunden. Ruth blühte sichtlich auf, nachdem sie zuerst sehr ablehnend reagiert hatte. Bald lachte sie offen mit ihm; und war das nicht sogar ein erster Ansatz an Flirten, den ich da bei ihr entdeckte? Es war erstaunlich. Ich glaubte meinen eigenen Augen kaum zu trauen, als sich auf einmal Matthias' Hand auf ihren Arm legte – und sie ihn nicht umgehend wieder abschüttelte.
Zu gerne wäre ich in diesem Augenblick nicht nur die stille Beobachterin etliche Tische weiter weg gewesen, sondern ein echtes Mäuschen direkt unter dem Tisch der beiden. Wo mittlerweile ganz ersichtlich einiges stattfand. Matthias' eine Hand lag zwar noch immer auf ihrem Arm, doch die zweite war verschwunden; sie befand sich irgendwo unter dem Tisch, und auch ohne den Beweis des Augenscheins war es klar, sie lag auf Ruths Oberschenkel. Oder war sogar noch intimer platziert. Und was tat sie? Sich empört dagegen verwahren? Von wegen – sie genoss es ganz offensichtlich.
Ich lehnte mich zurück und stellte mich darauf ein, diesem anscheinend sehr verliebten Pächen noch eine ganze Weile beim Essen und beim Flirten zuschauen zu können, da winkte Matthias auf einmal einen Kellner heran. Ich rechnete damit, dass er nun für sie beide das Essen bestellte, doch stattdessen bezahlte er die Getränke, stand auf, nahm Ruths Arm – und verließ mit ihr zusammen das Lokal.
Wie unfair! Wie konnte er mir den Anblick der Fortsetzung des Flirts entziehen, den ich doch selbst initiiert hatte? Das fand ich wirklich gemein von ihm, dass er mich auf diese Weise so brutal der Früchte meiner eigenen Kuppelei beraubte. Ich wusste nicht, wo die beiden hingingen, und ich wusste nicht, was an diesem Abend noch so alles geschah. Erst am nächsten Morgen berichtete mir eine glückstrahlende Ruth am Telefon wenigstens über das Haupt-Ergebnis – dass sie nun mit 23 tatsächlich endlich keine Jungfrau mehr war -, als sie sich bei mir für mein tolles Geburtstagsgeschenk bedankte, das Blind Date. Matthias hatte mich also nicht nur schnöde des Vergnügens beraubt, den beiden noch eine Weile zusehen zu können, er hatte ihr auch noch verraten, dass die Begegnung im Restaurant kein Zufall war. Na, sauer schien Ruth nicht zu sein, das Geheimnis gelüftet zu haben; ganz im Gegenteil. Und ich bekam in den nächsten Wochen weder von Ruth, noch von Matthias viel zu sehen ...
Dann greif jetzt zum Hörer...
Erotikkontakte
Im Mobilfunk ggf. abweichend




