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Wie bin ich bloß in diese Situation geraten? Nervös schaue ich mich um. Hoffentlich merkt niemand etwas. Dicht gedrängt stehen wir im Foyer unseres Firmengebäudes, um die Ansprache unseres neuen Geschäftsführers zu hören. Der getreu nach dem Motto "neue Besen kehren gut" natürlich alles besser machen will. Es gab bei uns keinen Raum, in den alle Mitarbeiter der Firma sitzend hineingegangen wären, deshalb müssen wir jetzt also erst einmal stehen, bis er mit seiner per Lautsprecher für alle hörbaren Rede zu Ende gekommen ist. Erst dann wird sich die Masse der Angestellten auf diverse Räume verteilen, wo es verschiedene kalte Büffets gibt.
Ich weiß nicht, ob ich diesen Augenblick herbeisehnen oder es bedauern soll, dass er jederzeit kommen kann. Ganz hinten an der Wand stehe ich, lauter Menschenleiber zwischen mir und dem neuen Mann in der Firma. Neben mir steht mein Kollege Ramon. Ramon, der begehrte und viel umworbene Prinz unserer gesamten, großen Abteilung; ein Latin Lover, wie er im Buche steht. Ein Spanier, der alles andere, was es an Männern in unserer Firma gibt, in den Schatten stellt. Bestimmt hat es sich schon jede Frau bei uns mindestens einmal mit dem Gedanken daran selbst besorgt, von ihm gevögelt zu werden.
Bloß – wie viele Frauen unter uns weiblichen Angestellten hatten je schon einmal mitten während der Arbeitszeit seine Hand unter dem Rockbund? Seine ausgesprochen vorwitzige Hand, die sich langsam, aber unaufhaltsam immer weiter vordrängt, in meinen Slip hinein. Nun hat er es geschafft – sie liegt direkt über meinen Pobacken. Gerade als der neue Geschäftsführer verkündet, dass es in der Firma keinerlei Entlassungen geben wird – nun, was man von solchen Versprechungen zu halten hat, weiß man ja -, da wagt sich ein Finger ganz ungeniert vor in meine Poritze.
Stocksteif stehe ich da, wage mich nicht zu bewegen und kaum zu atmen. So oft schon habe ich davon geträumt, Ramon näher zu kommen. Allerdings hatte ich mir da eher etwas anderes als Anlass vorgestellt als eine voll besetzte Firmenversammlung; einen etwas privateren, intimeren Rahmen. Eine Umgebung, in der ich mich zurücklehnen und seine Aufmerksamkeit genießen kann, ohne ständig ängstlich daran denken zu müssen, was wohl passiert, wenn es einer der anderen bemerkt, wie Ramon mich gerade befummelt.
Auf einmal entsteht vor uns Bewegung. Alles drängt nach hinten, gegen uns. Ein erschrockener Ruf von mir ist zu hören; ich habe Angst, zerquetscht zu werden, schließlich stehe ich bereits an der Wand. Ganz Kavalier, stellt Ramon sich schützend vor mich. Was jedoch lediglich dazu führt, dass er mich gegen die Wand presst statt eines anderen. Etwas, das ganz enorme Vorteile hat. Ich spüre seinen gesamten Körper und merke, wie meine durch seine kecken Finger angeregte erotische Stimmung sprunghaft ansteigt.
Halt suchend fasse ich mit den Händen nach vorne – und lande dabei (Zufall oder Absicht?) genau auf seinem Hosenstahl. Hinter dem eine geradezu unglaubliche Härte lauert. Da ist auch schon wieder alles vorbei, das Drängen hört auf, alles entspannt sich. Einer flüstert uns zu, dass vorne jemand umgekippt ist und herausgeschafft werden musste, und schon stehen wir wieder nebeneinander.
Sofort steckt seine Hand wieder im Elastikbund meines Rocks. Seinen Körper, seinen harten Schwanz gespürt zu haben, macht es mir jedoch unmöglich, darauf so ruhig und eher ängstlich zu reagieren wie vorhin. Mir ist heiß, ich bin feucht, und ich bin geil. Ich will mehr als nur tastende Finger an meinem Po; ich will diesen herrlichen Schwanz in mir fühlen. Meinetwegen auch gerne von hinten, aber spüren will ich ihn.
Der Geschäftsführer vorne kommt langsam zum Schluss. Gleich wird alles vorbei sein, und Ramon wird verschwinden. Ich nehme all meinen Mut zusammen. "Ich habe etwas in meinem Büro vergessen", flüstere ich ihm zu. "Kommst du kurz mit?" Wir wechseln einen Blick. Er versteht...
Dann greif jetzt zum Hörer...
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