GESCHICHTEN
Fetisch Geschichten
"Wie bist du eigentlich zu deinem Nylon Fetisch gekommen?" erkundigt Michael sich neugierig. Seit ein paar Minuten telefonieren wir miteinander, und unser Telefonflirt lässt sich ganz außerordentlich gut an.
Ich meine, jeder Telefonsex ist irgendwie gut, wenn auch jeder Sextalk ganz unterschiedlich verläuft. Manche Männer kommen gleich zur Sache, bei anderen unterhält man sich erst ein wenig, damit man sich besser kennenlernt.
Ich mag beides; das eine ist eben mehr Sex, und das andere ist mehr Erotik. Wir Frauen brauchen beides, und das gilt ganz besonders für uns Telefonsex Girls.
Die Hauptsache ist für mich, der Telefonsex hat etwas mit meinem Fetisch zu tun, und mein Fetisch, das ist Nylon.
Da ich beim Nylon Telefonsex bin, ist in jedem Fall sichergestellt, dass die Männer, die mich für Fetisch Sex am Telefon anrufen, diese Vorliebe für Nylon auch garantiert teilen.
Michael ist für heute mein dritter Anrufer. Die beiden anderen Telefonflirts waren schon echt klasse, aber dieser hier ist mindestens ebenso toll wie die beiden anderen.
Wir verstehen uns so gut, als würden wir uns schon viele Jahre kennen. Da erzähle ich natürlich auch gerne, wie ich zu meinem Fetisch gekommen bin.
Das war nämlich so – meine Mutter war unheimlich streng zu mir, und sie hatte ganz bestimmte Vorstellungen, was die Erziehung von Mädchen angeht. Alles, was in ihren Augen an Nutten erinnerte, war verboten. Das gilt für hohe Absätze, Schminke, eine schnittige Frisur und zu kurze Röcke ebenso wie für Nylons.
Entsprechend lief ich herum – mich graust es heute noch, wenn ich daran denke! Röcke bis übers Knie, darunter Wollstrümpfe, lange Haare, zu Zöpfen geflochten, und weder Lippenstift, noch sonstiges Make-up.
Allerdings hatte meine Mutter sich ziemlich verrechnet. Ihr Verbot zum Beispiel von Nylons führte nicht etwa dazu, dass ich die Dinger ebenso grässlich fand wie sie. Sondern im Gegenteil, diese Nylons, wie viele meiner Freundinnen sie trugen, reizten mich noch viel mehr als Miniröcke und Schminken.
Immer wieder habe ich bewundernd die hübschen, schlanken Beine der anderen Mädchen betrachtet, und wenn wir uns im Sportunterricht alle umzogen, habe ich auch schon das eine oder andere Mal gefragt, ob ich die Nylons nicht einfach mal anfassen durfte.
Dazu waren die anderen Mädchen meistens sehr großzügig bereit, und irgendwann schenkte meine beste Freundin mir sogar ein Paar Nylonstrümpfe, und zwar halterlose Strümpfe, zu meinem Geburtstag.
Natürlich durfte ich meiner Mutter diese Strümpfe nicht zeigen, und entsprechend konnte ich sie also auch nur in der Schule tragen.
Das sah dann so aus, dass ich ganz brav in Wollstrümpfen aus dem Haus ging, mich vor dem Unterricht im Mädchenklo umzog, und mittags ging es dann umgekehrt. Die Nylonstrümpfe habe ich dabei immer schön in der Schultasche versteckt.
Irgendwann war ich 18 und bin von zu Hause ausgezogen, nachdem ich meine Lehre als Verkäuferin fertig und einen Job in einem großen Kaufhaus hatte. Witzigerweise fing ich übrigens in der Strumpfwarenabteilung an, also genau da, wo es so viele tolle Nylons gibt ...
Meistens kaufen die Kundinnen die Nylons natürlich verpackt, so dass ich gar nicht viel mit diesem herrlichen Material zu tun hatte, aber so ab und zu durfte ich dann doch mal eine Strumpfhose oder ein Paar Strümpfe auspacken und vorführen.
Fantastisch war das immer, wenn ich das seidige Nylon auf der nackten Haut meines Arms spürte.
Als ich mein erstes Gehalt in der Tasche hatte, verfiel ich zuerst einmal in den totalen Kaufrausch. Das war umso praktischer, als ich als Angestellte des Kaufhauses natürlich auf alles Rabatt bekam.
Bei den Strumpfwaren hatte ich mich vorher schon gründlich umgesehen und wusste ganz genau, was ich wollte.
Fünf Paar Nylons waren es, die ich ganz stolz erwarb. Eine hautfarbene Strumpfhose für jeden Tag, eine schwarze Strumpfhose für festliche Anlässe, eine weiße Strumpfhose für warme Tage, ein Paar Strümpfe in braun, so richtig mit Naht, und komplett mit Strapsen und Strumpfgürtel, und eine schwarze Netzstrumpfhose für das Ausgehen abends, also für in die Disco und so.
Auf die Fischnetz-Strumpfhose war ich natürlich besonders stolz.
"Hm", unterbricht mich da Michael. "In der Netzstrumpfhose würde ich dich ja zu gerne mal sehen! Hast du die noch?"
"Dieselbe natürlich nicht mehr", lache ich, "das ist ja schließlich schon vier Jahre her. Ich bin jetzt nämlich 22. Aber ich habe mir immer sofort eine neue gekauft, wenn die alte kaputt war, denn ich mag die Netzstrümpfe auch sehr."
"Vielleicht sollten wir uns einfach mal abends treffen", schlägt Michael jetzt vor. "Ich lade dich zum Essen ein, und du trägst dabei genau diese Netzstrümpfe."
Da muss ich gar nicht lange überlegen; mit so netten Anrufern sind reale Dates doch gar kein Problem. Ich flirte auch live sehr gerne, nicht nur beim Telefonsex. Und ein Treffen mit jemandem, der meine Nylons so liebt wie ich, das hat noch einmal seinen ganz besonderen Reiz.
"Wie wäre es gleich heute Abend?" fragt Michael da ganz frech. "Es ist noch ziemlich früh, gerade erst acht Uhr. Also ich habe Zeit. Und du? Wir könnten doch zum Beispiel zu dem neuen Chinesen in der Bahnhofsstraße gehen, der gerade aufgemacht hat."
Das überrascht mich ja nun doch etwas, dass Michael es so eilig hat.
Andererseits, warum nicht? Ich habe heute Abend auch sonst nichts weiter vor. Außer Telefonsex halt, aber ein live Date gehört da nun einmal manchmal dazu, und außerdem ist ja morgen auch noch ein Nylon-Tag ...
"Also, treffen wir uns beim neuen Chinesen", beschließt Michael einfach kategorisch. "In einer halben Stunde bin ich da. Und ich freue mich schon riesig auf dich – und auf deine Netzstrümpfe!"
Tja, schon hat er aufgelegt.
Himmel, dann muss ich mich jetzt aber sputen!
Noch schnell unter die Dusche zeigen, rasiert habe ich mich zum Glück heute Morgen, schminken, und dann Unterwäsche anziehen – oder nein, besser nicht; es ist heute so schön warm, welches Girl braucht da schon Unterwäsche? Als nächstes die Netzstrümpfe anziehen, dazu meine neuen Pumps mit dem Stiletto-Absatz, und über das ganze ein Minikleid, damit man möglichst viel von den Nylons sieht.
Ach, ich bin schon ganz aufgeregt!
Was aus dieser Verabredung wohl werden wird? Ganz bestimmt bleibt es bei uns nicht nur beim Essen ...
Als ich fertig bin und mir meine Schlüssel greife, bevor ich aus dem Haus gehe, muss ich an meine Mutter denken. Wenn sie mich jetzt so sehen könnte – sie würde echte Zustände kriegen!
Aber zum Glück sieht mich so ja nur ein Mann, der meine Kleidung ganz bestimmt zu schätzen weiß!
Dann greif jetzt zum Hörer...
Fetisch Telefonsex
Im Mobilfunk ggf. abweichend



