GESCHICHTEN
Lack, Leder, Latex Erotikgeschichten
"Das war die eins", sage ich nur. Er stöhnt theatralisch, aber noch mache ich mir keine ernsthaften Sorge um den Zustand meines Telefonsex Sklaven; einmal Aufpumpen bedeutet noch keine echte Erschwernis, was den aufblasbaren Dildo in seinem Arsch betrifft, den sein enger Latex Slip fest an seinem Platz hält. Dabei ist er ja selbst schuld, schließlich hat er mir die Auswahl seiner heutigen Kleidung überlassen. Zur Wahl standen ein Cockring mit nach innen gerichteten Nieten aus Leder, ein Kellnerschürzchen aus Lack und die enge Gummihose mit dem Dildo.
Einen Augenblick habe ich ja geschwankt; eigentlich mag ich ja Leder lieber als Latex, und der Cockring mit den Nieten innen ist eine echte Freude für jede dominante Fetisch Domina, denn er bestraft automatisch die Geilheit, die die meisten Dominas ihren Sklaven so mühsam abzugewöhnen versuchen. Allerdings lässt sich dabei eine Strafe nicht so gut kontrollieren wie mit dem aufblasbaren Dildo im Latex Slip, weshalb meine Wahl schließlich auf diesen fiel.
Die Kellnerschürze aus Lack kam von Anfang an nicht in Frage. Auch wenn Lack ein herrliches Material ist – wo liegt denn dabei die Strafe? Höchstens doch darin, wenn ich meinen Sklaven nur mit dem knappen Lack Schürzchen bekleidet auf die Straße und in die Öffentlichkeit schicken würde. Aber weshalb sollte ich mich seiner devoten Anwesenheit berauben, die mir doch so viel Vergnügen macht? Nein, nein – mein Sklave bleibt schön am Telefon.
Außerdem trägt mein Fetisch Sklave, der heute also ein Latex Sklave ist statt eines Leder Sklaven, eine echte Vollgummi Maske, einer realen Gasmaske nachempfunden, nur dass sie anders als eine echte Gasmaske den Mund freilässt. Denn was habe ich von einem Telefonsex Sklaven, der nicht sprechen kann? Dafür sind die Augenschlitze dieser Latexmaske kleiner, mein Sklave hat also nur eine sehr beschränkte Sicht, und genau darauf beruht meine heutige Fetisch Erziehungs-Lektion.
Zur Vorbereitung habe ich gestern durch meinen Webmaster Sklaven in meinem privaten Domina Weblog eine spezielle Seite einfügen lassen. Auf dieser Seite ist nicht etwa fortlaufender Text zu lesen, denn das wäre ja zu einfach; bei einem fortlaufenden Text kann man womöglich Worte erraten, die man nicht exakt entziffern kann, sondern lediglich einzelne Worte.
Und damit auch das nicht zu einfach wird, sind diese Worte nicht etwa in einer klaren Druckschrift geschrieben, sondern so verschnörkelt regelrecht gemalt, wie man das von den Codes her kennt, die man auf manchen Webseiten eingeben muss, und womit die Betreiber Spam oder anderes verhindern wollen. Schon bei völlig klarer, ungehinderter Sicht ist es ein echtes Kunststück, die Worte dennoch gut zu erkennen – wenn man eine Maske trägt, die das Sichtfeld einschränkt und das Sehen stark behindert, ist es nahezu ein Ding der Unmöglichkeit, vor allem auf dem kleinen Computerbildschirm, vor dem mein Sklave jetzt gerade sitzt.
Außerdem habe ich natürlich keine Begriffe aus dem Bereich Erotik, Sex, BDSM, Fetisch, Leder, Lack oder Latex herausgesucht, die sich möglicherweise für einen durch heiße Fetisch Erziehung ordentlich geil gewordenen Sklaven von allein erschließen könnten. Schließlich drehen seine Gedanken sich meistens um die drei großen L des BDSM Fetisch; LLL, Lack, Leder und Latex. Worte wie Latexmaske, Lederstiefel, Leder Knebel und andere sind deshalb unbedingt zu vermeiden.
Tja, das ist nun meine Spielart des Maskensex ... Diese ganz spezielle Form eines Sehtests ist für einen Sklaven unter diesen Umständen ein reines Minenfeld, das er auf keinen Fall völlig ungeschoren wieder verlassen wird. Zumal er ja, auch wenn er einen Begriff korrekt wiedergibt, nie sicher sein kann, ob seine ebenso verspielte wie grausame Herrin die Antwort aus reiner Lust an der Strafe nicht dennoch als falsch wertet und die für jeden Fehler vereinbarte Strafe verhängt.
In seinem Fall haben wir es als Strafe für einen nicht richtig entzifferten Begriff ausgemacht, dass er einmal die kleine Handpumpe betätigt, die aus seinem heißen Latex Slip herausragt. Das führt dazu, dass sich der Dildo in seinem Po, ebenfalls aus Latex, ein bisschen weiter aufbläht. Zumal wenn man auf einem Stuhl sitzt, wo das volle Körpergewicht den Dildo tiefer und tiefer in den Arsch drückt, kann das ganz schnell mal äußerst eng und unangenehm bis schmerzhaft werden.
Das erste Wort konnte mein Sklave noch einwandfrei wiedergeben, und ich war gnädig und habe die richtige Antwort gelten lassen. Schon beim zweiten wurde aus dem "Fischer" jedoch ein "Fisch"; er hatte schlicht die letzten beiden, zugegeben sehr kleinen Buchstaben übersehen. Das bedeutete das erste Aufpumpen des Analdildo aus Latex. Beim dritten Begriff wurde aus "Heim" ein "heiß". Ich räume ein, das "m" von "Heim" war auch wirklich außergewöhnlich verschnörkelt; kein Wunder, dass er davon in die Irre geführt wurde. Nun, mir sollte es recht sein, denn damit musste er seinen Latexdildo nun ein zweites Mal aufpumpen.
Nachdem er beim zehnten Begriff angekommen ist, hat er gleichzeitig den neunten Pumpstoß erreicht, denn außer dem ersten Wort hat er noch keines korrekt erkennen können. Was mir gerade recht ist; ich liebe es, wie er jetzt in wirklicher Folterqual jammert und stöhnt. Inzwischen ist er tatsächlich in echter Bedrängnis; der voll aufgeblasene Dildo droht seinen Schließmuskel und seine Rosette zu sprengen und übt einen unerträglichen Druck aus. Den er anders als ich unmöglich genießen kann.
"Du hast nur noch drei Begriffe vor dir", tröste ich ihn mitleidig, als er einmal besonders laut stöhnt in seiner Anstrengung, das elfte Wort zu lesen – oder richtig zu erraten. Dreizehn Begriffe sind es insgesamt; die Dreizehn ist nämlich meine Glückszahl. "Keine einzige weitere Strafe halte ich mehr", jammert er. "Ich bitte Sie, Herrin, erlösen Sie mich!" Normalerweise ignoriere ich ja das Flehen meiner Sklaven, aber ich bin heute in guter Laune und bereit, mich auf eine Erleichterung für ihn einzulassen.
"In Ordnung", beschließe ich. "Wenn du den elften Begriff korrekt wiedergibst, ist deine Tortur beendet. Aber gib dir Mühe; bei einer falschen Antwort musst du diesmal die Pumpe nicht nur einmal, sondern gleich dreimal betätigen, für die beiden anderen Worte mit, die dir sonst erlassen sind." Ich höre ihn flüsternd vor sich hin buchstabieren. Vor meinem Computerbildschirm ruht mein Blick auf dem elften Begriff; "leise" lautet er, allerdings mit einem hochgezogenen "s" und einem langgezogenen "e" am Ende. Wer nicht sehr genau hinsieht, wird im Zweifel darin ein "leider" erkennen.
"Bist du jetzt endlich soweit?" frage ich nach einer Weile ungeduldig, als er sich noch immer zeit lässt, die entscheidende letzte Antwort in den Ring zu werfen. "Einen Moment noch, bitte, Herrin", seufzt er. "Ich habe es gleich. Ich glaube, 'leise' muss das heißen." So ein Mist – da hat er den elften Begriff nun doch richtig gelesen und sich damit die letzte Strafe erspart, auf die ich mich schon so sehr gefreut hatte!
Aber wozu bin denn ich die Domina in diesem BDSM Fetisch Spiel! Und Domina sein bedeutet, ich mache die Regeln. Ich schaue noch einmal genau hin – ja, dort könnte ebenso gut "leider" stehen. "Das ist leider falsch", verkünde ich deshalb triumphierend. "Und apropos - 'leider' wäre richtig gewesen. Also bitte – ich warte auf die drei letzten, entscheidenden Stöße deiner Pumpe!" Dreimal kommt das typische Pumpgeräusch. Danach höre ich nur noch ein schmerzerfülltes Ächzen....
Dann greif jetzt zum Hörer...
Lack, Leder Telefonsex
Im Mobilfunk ggf. abweichend




