GESCHICHTEN
Erotikgeschichten für Frauen
Als ich angefangen habe auf der Telefonsex Line Männer für Frauen, da hielt ich Frauen noch für ätherische Wesen, ein bisschen schwächer als wir Männer. Für Wesen, die man als Kavalier behandeln, die man stützen und trösten muss, und deren Selbstbewusstsein man mit Komplimenten und ein bisschen Flirten stärkt.
Heutzutage sind Frauen für mich einfach nur – total faszinierend vielseitig. Facettenreich, undurchdringlich, magnetisierend und ungeheuer anziehend.
Ich hatte schon Teenies am Telefon, die waren mir an Selbstbewusstsein und sexueller Erfahrung weit überlegen, und ich kenne persönlich unheimlich viele reifere und reife Frauen, die jederzeit mit dem Charme junger Mädchen aufwarten können und deren unverdorbene Frische ausstrahlen.
Und genau das ist es, was ich gelernt habe – du darfst als Mann nie alle Frauen über einen Kamm scheren. Du solltest dir nie einbilden, nur weil du viele Mädchen und Frauen kennst, wüsstest du jetzt etwas über den Charakter oder gar die inneren Wünsche und Träume einer Frau, die du gerade neu kennen lernst.
Frauen – das sind rätselhafte, zauberhafte, berückende Wesen: Genau das ist das Fazit meiner Erfahrung als Telefonsex Boy für Frauen; und diese Erfahrung habe ich auch ganz privat mit Frauen gemacht.
Eine Frau allerdings gibt es, die steht für mich über allen anderen Frauen.
Nein, also bitte – jetzt schätzt mich nicht völlig falsch ein. Ich meine damit keineswegs meine Mutter. Ich meine damit meine feste Freundin, Jutta. Oder was man eben so feste Freundin nennt. Es ist nämlich so – wir gestatten uns gegenseitig, was Erotik und Sex betrifft, alle Freiheiten dieser Welt. Wir schränken uns nicht gegenseitig ein, wir sperren uns nicht in ein künstliches Gefängnis aus angeblicher sexueller Treue. Aus dem man ja dann in seinen Träumen doch ausbricht, wenn man im Gedanken an eine andere Frau oder einen anderen Mann miteinander Sex hat oder sich selbst befriedigt.
Sex ist für uns beide ungeheuer wichtig – und gerade weil das so ist, wissen wir auch, wenn man länger zusammen ist, dann geht der Reiz des Neuen ganz allmählich irgendwann verloren. Dann prickelt es nicht mehr so unwiderstehlich.
Das ist etwas ganz Natürliches, an dem sich niemand die Schuld geben muss, und etwas, das man auch kaum verhindern kann. Allerdings ist es auch etwas, was gar nicht schlimm ist, denn die Beziehung bleibt ja trotzdem gut; es ist nur der Sex auf einmal nicht mehr ganz so umwerfend.
Und genau das ist der Zeitpunkt, wo man anfängt zu träumen. Zu träumen von anderen Frauen oder Männern – von anderen Partnern halt.
Man kann es bei diesen Träumen belassen – oder man lebt sie aus. Wir beide, meine Freundin und ich, wir haben uns für letzteres entschieden. Wenn wir Lust auf einen anderen Partner haben, dann flirten wir mit ihm. Dann haben wir auch Sex mit ihm. Und das macht unsere Beziehung, die zwischen Jutta und mir, nur umso besser und fester.
Ich weiß noch genau, wie das war, als ich damals meinen ersten Seitensprung machte, wenn man es so nennen will, Seitensprung oder Affäre. Mit Jutta war ich damals schon über vier Jahre zusammen. Das heißt also, mein Schwanz ist nicht mehr immer gleich total hart geworden, wenn ich nur an sie gedacht habe. Und gleichzeitig war ich gerade unsterblich in eine neue Kollegin in meinem Büro verliebt. So sehr verliebt, dass ich nicht essen konnte und nicht schlafen. Dass ich jedes Mal schweißnasse Hände und Herzklopfen bekam, wenn sie in meiner Nähe auftauchte.
So sehr, dass ich konstant mit einer Erektion in der Hose herumlief.
Jutta merkte natürlich sofort, dass etwas los war; und zu erraten, was es war, fiel ihr ebenfalls nicht schwer. Nachdem sie mein Geheimnis aus mir herausgeholt hatte, sagte sie mir, ich sollte diese Kollegin doch einfach mal zum Abendessen einladen.
Zuerst befürchtete ich ja, sobald ich eine Kollegin einlade, vermutet sie bloß eine Anmache hinter dieser Einladung und sagt ab. Wobei das mit der Anmache in dem Fall gar nicht so verkehrt gewesen wäre ... Anscheinend schützte mich aber der Hinweis auf meine Freundin Jutta vor einer Absage aus diesem Grund; denn meine neue Kollegin, die übrigens Stefanie hieß und Steffi genannt wurde, sagte prompt zu.
Jutta hatte sich mit dem Essen selbst übertroffen, und kaum saß Steffi, waren die beiden Frauen auch schon am Fachsimpeln. Ich kam mir richtig ein bisschen überflüssig vor und war regelrecht eifersüchtig.
Bis ich mich irgendwann einfach lächelnd zurücklehnte und es genoss, diese beiden attraktiven, sexy Frauen anzuschauen und den Anblick in vollen Zügen zu genießen; Jutta brünett, mit langen Haaren bis fast zur Taille, groß und schlank, und Steffi etwas kleiner, sehr kurvig, fast üppig, auf eine ungeheuer verführerische Weise, mit ihrer chicen, flotten blonden Kurzhaarfrisur.
Ja, und nachdem Jutta den Kaffee serviert hatte, stand sie auf einmal auf und meinte, sie müsste jetzt noch etwa zwei Stunden arbeiten. Es würde uns doch sicher nichts ausmachen, wenn wir uns während dieser Zeit ein bisschen miteinander vergnügten ... Dann war sie plötzlich verschwunden.
Ich war ziemlich rot angelaufen und total überrascht. Anders als Steffi, die bloß ganz verschmitzt in sich hineinlächelte.
Sie schien die Situation ungeheuer amüsant zu finden. Sie stützte die Ellbogen auf den Tisch und sah mich spitzbübisch an. "Jutta und ich, wie haben vorhin in der Küche gewettet, ob du den Mut hast oder nicht, den ersten Schritt zu tun. Ich bin ja fest davon überzeugt, aber Jutta sagte, wenn ich etwas von dir will, dann muss ich selbst aktiv werden."
Mittlerweile hätte ich im Erdboden versinken können. Hatten sich doch die beiden Frauen längst über mich unterhalten und es sozusagen schon ganz genau abgekaspert, was jetzt stattfinden sollte ...
Ein bisschen kam ich mir ja verschaukelt vor, aber gleichzeitig auch sehr geschmeichelt. Und ich war ungeheuer froh, dass ich Steffi nicht erst lange alles erklären musste mit Jutta. Nein, sie wusste schon alles, und es war für sie total in Ordnung.
Natürlich hat Jutta ihre Wette genommen; trotz meiner Erleichterung und mehr als sichtbaren Erregung wagte ich es nicht, den ersten Schritt auf Steffi zu zu machen und ihr beispielsweise an die wunderschönen, vollen Brüste zu gehen. Stattdessen war es Steffi, die irgendwann vor mir stand, mir erst einen Kuss gab, sich dann vor mich kniete und ganz frech und selbstbewusst eine Hand in meinen Schritt legte.
Bei der Hand blieb es dann nicht.....
Dann greif jetzt zum Hörer...
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